Bericht vom Kirchenjubiläum

50 Jahre St. Elisabeth-Kirche

Mit einem Festgottesdienst, der vom Kirchenchor mitgestaltet und bei dem erstmals die neue elektronische Orgel zu hören war, und einem anschließendem Empfang gedachte die Kirchengemeinde des 50. Weihejubiläums der St. Elisabeth-Kirche.

Dieser Festgottesdienst wurde auch von vielen evangelischen Christen besucht.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Herr Pfarrer Niedenzu die Frage nach der Sehnsucht und was die Friedrichstaler Katholiken vor 50 Jahren dazu bewogen haben könnten, diese Kirche zu bauen. Das war ein Wunsch, eine Sehnsucht, ein Wille – und wo ein Wille ist, „da ist auch ein Weg". Und so entstand diese Kirche." Wonach sehnten sich jene, die damals diese Kirche bau0ten? Wollten sie einen Raum haben, den sie regelmäßig benutzen konnten – wofür? „Wenn sie da ist, sucht sie von selbst – in die Richtung, wo sie fündig werden kann, so fündig wie es eben auf Erden möglich ist, nämlich: hier an diesem Altar – der in dieser Kirche steht – nach der sich darum vor einem halben Jahrhundert Menschen in Friedrichstal sehnten – und sie daher bauten - und das sicher in der Annahme, dass auch künftige Generationen diese Sehnsucht nicht verlernen."

Beim anschließenden Empfang überbrachte Oberbürgermeister Demal die Grüße des Gemeinderats sowie des Ortschaftsrates Friedrichstal. Er verwies auf gute Einvernehmen zwischen der politischen Gemeinde und den kirchlichen Gemeinden in Stutensee.

Zuvor wurde berichteten in einer Filmschau, ein Firmprojekt von vier Jugendlichen, Mitglieder der Kirchengemeinde über die Anfänge der Kirche vor Ort. Herr Pfarrer Eisele von der evangelischen Kirchengemeinde betonte in seinen Grußworten, dass zwischen beiden Kirchengemeinden ein sehr gutes Miteinander bestehe, die Ökumene werde hier praktiziert.

Else Gorenflo erwähnte in einem von zwei von ihr vorgetragenen Gedichten (vollständig nachzulesen hier) :

„Was Konfessionen anfangs trennte, was fremd war erst und unbekannt,
gelang in diesen fünf Jahrzehnten nun brüderlich und Hand in Hand.
Gott schenke seinen reichen Segen, der für die Zukunft feste steht,
sei Halt und Hort auf allen Wegen der Gemeinde Sankt Elisabeth."

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von der Jugendmusikband „Lichtblick" sowie von Herrn Pfarrer Niedenzu am Klavier.